Rückblick

Die Blindenvereinigung im Laufe der Jahre

6. April 1955: Wie bereits erwähnt, Gründung der Luxemburger Blindenvereinigung durch folgende Personen Scheck Pierre, Noesen Jean, Metzler Marcel, Weiler Pierre, Becker Jos, Hornick Margot, Heirens Pierre und Goergen Nicolas. Von diesen Gründungsmitgliedern weilt leider nur noch Frau Hornick Margot unter uns, welche immer noch aktives Mitglied in der Vereinigung ist.

Von 1955 bis 1964: Aufbau und Festigung der jungen Vereinigung unter den Präsidenten Weiler Pierre, Berscheid Jean-Pierre und Hermann Yvonne.

1964 bis 1984: leitete Herr Schuller Léon die Vereinigung.

1984: Übernahm Herr Hoffmann Roger dieses Amt.

1968: Schenkung des „Weissen Schlösschens“ von Berschbach an die Blindenvereinigung, durch Frau Hertha Winandy.

1970: Einweihung des „siège social“ in Bonneweg.

1970: Inbetriebnahme der Tonbandbibliothek

1971: Einführung der Blindenzulage, die 1979 in eine Schwerstbehindertenzulage ausgedehnt wurde.

1972: Einzug von 13 Erblindeten in das umgebaute „Weiße Schlösschen“.

1974: Brand und Wiederaufbau des „Weißen Schlösschen“.

1976: Einweihung einer ersten Vergrößerung des Blindenheims, mit 43 Zimmern. Das Haus war dazu bestimmt Blinden aus dem In- und Ausland als Ferienheim zu dienen, und trug den Namen „Internationales Blindenwohn- und -ferienheim“.

1984: Wegen abnehmender Zahl an Feriengästen, Änderung der Bestimmung des Heimes in ein Altenheim für Blinde.

1985: Änderung der Statuten der Blindenvereinigung: Verlegung des „siège social“ von Bonneweg nach Berschbach.

1986: Verkauf des Bonneweger Gebäudes an das Familienministerium.

1988: Einweihung einer zweiten Vergrößerung des Blindenheimes mit zusätzlichen 42 Zimmern.

1988: Erweiterung des Vorstandes auf 11 Mitglieder, wovon 4 sehende Personen sein müssen.

1990: Schaffung eines ambulanten Dienstes für die blindenspezifische Betreuung der Mitglieder zu Hause.

1991: Sehr schneller Zuwachs der Pflegebedürftigkeit der Bewohner des Blindenheims und kontinuierlicher Ausbau der Personalstruktur.

1992: Gründung einer Jugendgruppe mit eigener Zielsetzung.

1998: Beginn der Bauarbeiten eines neuen Blindenheims mit 99 Zimmern in Berschbach.

2001: Eröffnung des neuen Blindenheims

2004: Eröffnung des „Bieschbecher Atelier“, einer Behindertenwerkstatt für junge Blinde und geistig Behinderte. Teilrestaurierung des „Weissen Schlösschens“ mit Erneuerung der zweiten Etage und Einrichtung von 5 Ferienzimmern.